Zum Hauptinhalt

Checkliste

AVV-Pflicht für Selbstständige — Die Checkliste für 2026

Welche Tools einen AVV erfordern, wer kontrolliert, und wie hoch die Bußgelder wirklich sind. Eine praktische Checkliste für Freelancer und kleine Unternehmen.

Artikel-Info

Veröffentlicht10. Mai 2026
Lesezeit6 Minuten
KategorieCheckliste
AVV jetzt erstellen →

Wer kontrolliert AVVs?

In Deutschland sind die Landesdatenschutzbehörden (LfD) zuständig. Sie führen Stichproben durch und reagieren auf Beschwerden — auch von Mitbewerbern oder Kunden.

Die 10 häufigsten Dienste ohne AVV

Laut DSGVO-Prüfungen der letzten Jahre fehlt bei diesen Diensten am häufigsten ein AVV:

  • *Stripe** (Payment)
  • *Google Analytics** (Analytics)
  • *Mailchimp / Brevo** (E-Mail-Marketing)
  • *Calendly** (Terminbuchung)
  • *Notion** (Projektmanagement mit Kundendaten)
  • *Slack** (interne Kommunikation mit Kundendaten)
  • *Zoom** (Videokonferenzen)
  • *HubSpot** (CRM)
  • *Vercel / Netlify** (Hosting mit User-Daten)
  • *Typeform / JotForm** (Formulare mit personenbezogenen Daten)

Was droht ohne AVV?

Bußgelder nach Art. 83 Abs. 4 DSGVO: bis zu 10 Mio. € oder 2 % des weltweiten Jahresumsatzes (der höhere Betrag gilt).

In der Praxis: Die meisten Verfahren gegen Kleinunternehmer enden mit 500–5.000 € — oft wegen fehlendem AVV kombiniert mit anderen Verstößen.

Checkliste: Hast du alle AVVs?

Stripe oder anderer Payment-Anbieter
E-Mail-Marketing-Tool (Mailchimp, Brevo etc.)
Hosting-Provider (Hetzner, Vercel, AWS etc.)
Cloud-Speicher (Google Drive, Dropbox etc.)
CRM oder Kundendatenbank
Analyse-Tool (auch DSGVO-konforme wie Plausible)
Buchungssystem (Calendly etc.)
Buchhaltungssoftware (Lexoffice, DATEV etc.)

Fazit

Wenn du auch nur einen Dienst aus dieser Liste nutzt — und fast jeder tut das — brauchst du einen AVV. Compliflow erstellt ihn kostenlos, in 10 Minuten, direkt im Browser.