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Praxis

Brauche ich einen AVV mit Google Workspace? Ja — hier warum

Google Workspace verarbeitet E-Mails, Dokumente und Kontakte deiner Kunden. Warum das Pflicht ist, wie du ihn abschließt, und was das EU-US Data Privacy Framework 2023 ändert.

Artikel-Info

Veröffentlicht20. Mai 2026
Lesezeit5 Minuten
KategoriePraxis
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Google Workspace und die DSGVO

Wenn du Google Workspace (Gmail, Drive, Docs, Meet) für dein Business nutzt, verarbeitet Google personenbezogene Daten in deinem Auftrag — E-Mail-Adressen, Inhalte von Nachrichten, Dokumente mit Kundendaten.

Das ist klassische Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Ein AVV ist Pflicht.

Wie schließt du den AVV mit Google ab?

Google stellt einen AVV automatisch bereit. Du musst ihn aktiv akzeptieren:

  • Google Admin Console öffnen
  • Account → Rechtliche Grundlagen → Datenschutz
  • "Datenverarbeitungsänderung" akzeptieren

Wichtig: Das ist kein Kompromiss — du nimmst Googles AVV-Konditionen an, nicht die eigenen. Du brauchst aber trotzdem einen eigenen AVV für deine Datenschutzerklärung.

Was hat sich durch das EU-US DPF 2023 geändert?

Seit Juli 2023 gilt das EU-US Data Privacy Framework (Nachfolger von Privacy Shield). Das bedeutet:

  • US-Anbieter mit DPF-Zertifizierung (darunter Google) sind wieder als sicher eingestuft
  • Drittlandübermittlungen zu zertifizierten US-Anbietern sind legal
  • Du musst im AVV trotzdem die Grundlage der Übermittlung angeben

Fazit

Ja, du brauchst einen AVV mit Google. Compliflow generiert ihn in 10 Minuten — inklusive korrekter Drittland-Klausel für die USA.